Der kleine Ort Erpel, gegenüber Remagen südlich von Bonn, ist bekannt durch die ehemalige Eisenbahnbrücke über den Rhein. Auf beiden Seiten stehen heute noch die Brückenlager. Darüber erhebt sich am nördlichen Ufer die Erpeler Ley, ein 191 m hoher Berg mit eindrucksvollen Basaltwänden auf der Rheinseite. Den plateauartigen Gipfel markiert ein Kreuz und es gibt dort ein Wirtshaus, das man auf einer Fahrstraße von Erpel erreichen kann. Wenige Schritte rheinabwärts vom Erpeler Brückenlager (ca. 60 m) ermöglicht eine Unterführung den Zugang zum ehemaligen Tunnelportal im Wald. Auf dem Weg etwas weiter, dann Wegspuren folgend bergwärts durch Gestrüpp an den Wandfuß. Vorsicht auf den losen Blöcken, die aus den Wänden gefallen sind! Am Wandfuß führt ein teilweise durch Vegetation unterbrochener Pfad westlich. Diesem folgend immer dicht an den Basaltfelsen entlang bis es leicht nach rechts in den Wald aufwärts geht. Hier auf der Westseite sind die Felsen fester und man kann angenehm zu einem kleinen Absatz auf der Südwest-Kante klettern. Dieser folgt man weiter ohne in die Wände auszuweichen. Zu bald schon sieht man das Gipfelkreuz und die letzten Schwierigkeiten werden von einem Baum und etwas dornigen Büschen bestimmt. Zum Schluss über die Absperrung zurück in die Legalität. |
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![]() Daniel Roth, 6. März 2000 |
Denn, die Erpeler Ley befindet sich im Naturschutzgebiet und das Klettern in den Felsen sowie das Verlassen der Wege ist leider verboten! Abstieg auf der Fahrstraße und durch Wald abkürzend. Hinweis: Vorsicht vor Steinschlag! Das Begehen der Blockhalden vor dem Wandfuß kann für Ungeübte übel enden. In den südlich orientierten Wänden ist der Fels brüchig und von einer Begehung ist abzuraten. Von der Südwest-Kante besteht Absturzgefahr. Tritte und Griffe prüfen! Die Kletterschwierigkeiten übersteigen nicht den I. Grad. ![]() |